Eigene WordPress-Themes entwickeln: Grundlagen
Wenn du darüber nachdenkst, dein eigenes WordPress-Theme zu entwickeln, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel gehen wir die Grundlagen durch, …
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Wenn du darüber nachdenkst, dein eigenes WordPress-Theme zu entwickeln, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel gehen wir die Grundlagen durch, damit du selbstständig ein Theme erstellen kannst. Egal, ob du schon Erfahrung mit Webentwicklung hast oder nicht, wir werden die Schritte einfach erklären und dir die nötigen Werkzeuge an die Hand geben, um deine Ideen in die Tat umzusetzen.
Wichtige Erkenntnisse
- Verstehe die grundlegenden Technologien wie HTML, CSS und PHP.
- Richte eine geeignete Entwicklungsumgebung ein, um effizient zu arbeiten.
- Lerne die Struktur eines WordPress-Themes und welche Dateien wichtig sind.
- Nutze Hooks und Filter, um dein Theme anpassungsfähig zu gestalten.
- Achte auf Best Practices, um die Qualität und Sicherheit deines Themes zu gewährleisten.
Die Grundlagen Der WordPress Theme Entwicklung
WordPress Theme Entwicklung ist echt spannend! Es geht darum, das Aussehen und die Funktionen deiner Website anzupassen. Aber bevor wir loslegen, müssen wir uns erstmal mit den Grundlagen beschäftigen. Keine Sorge, es ist nicht so kompliziert, wie es klingt!
Wichtige Technologien Verstehen
Um ein eigenes WordPress Theme zu erstellen, brauchst du ein paar grundlegende Kenntnisse. HTML, CSS und PHP sind hier die wichtigsten Zutaten. HTML ist für die Struktur deiner Seite zuständig, CSS für das Design und PHP für die dynamischen Funktionen. Stell dir vor, HTML ist das Skelett, CSS die Kleidung und PHP das Gehirn deiner Website. Ohne diese drei geht’s nicht!
- HTML: Definiert die Struktur und den Inhalt deiner Website.
- CSS: Sorgt für das Aussehen, Layout und Design.
- PHP: Ermöglicht dynamische Funktionen und Interaktionen.
Das WordPress Templating-System
WordPress benutzt ein Templating-System, das ziemlich clever ist. Es teilt deine Website in verschiedene Teile auf, wie Header, Footer und Content-Bereich. Diese Teile sind in separaten Dateien gespeichert, den sogenannten Templates. So kannst du jeden Bereich einzeln bearbeiten, ohne die ganze Seite durcheinanderzubringen. Die loop ist auch super wichtig, weil sie deine Beiträge und Seiten dynamisch anzeigt.
Einführung In Hooks Und Filter
Hooks und Filter sind wie kleine Helferlein, die dir erlauben, WordPress zu verändern, ohne den Kerncode anzufassen. Hooks sind Stellen im Code, an denen du eigene Funktionen einfügen kannst. Filter verändern die Daten, bevor sie angezeigt werden. Das ist super praktisch, wenn du etwas anpassen möchtest, ohne gleich alles neu schreiben zu müssen. Stell dir vor, du hast ein Rezept (WordPress) und Hooks/Filter sind die Gewürze, mit denen du es verfeinern kannst.
WordPress bietet eine Vielzahl von Hooks und Filtern, die es dir ermöglichen, das Verhalten deiner Website anzupassen, ohne den Code von WordPress selbst zu verändern. Das ist besonders nützlich, um Plugins und Themes zu erweitern oder anzupassen.
Die Vorbereitung Für Die Theme Entwicklung
Bevor man sich Hals über Kopf in die Theme-Entwicklung stürzt, ist eine solide Vorbereitung das A und O. Es geht darum, die richtige Umgebung zu schaffen und die notwendigen Werkzeuge bereitzustellen, um den Entwicklungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten. Eine gute Vorbereitung spart am Ende Zeit und Nerven.
Einrichten Der Entwicklungsumgebung
Eine lokale Entwicklungsumgebung ist unerlässlich. Stell dir vor, du baust ein Haus – du würdest ja auch nicht direkt auf dem Grundstück anfangen, ohne einen Plan und die richtigen Werkzeuge. Genauso ist es mit der Theme-Entwicklung. Du brauchst einen lokalen Webserver (wie XAMPP, MAMP oder Local by Flywheel), eine Datenbank (MySQL oder MariaDB) und natürlich PHP. Das Ganze sollte möglichst der Serverumgebung ähneln, auf der deine fertige WordPress-Installation später laufen soll. Das hilft, böse Überraschungen zu vermeiden, wenn du das Theme dann live schaltest. Denk daran, die neueste WordPress Version herunterzuladen und in dem dafür vorgesehenen Ordner zu installieren.
- Lokalen Webserver installieren und konfigurieren
- Datenbank erstellen und mit WordPress verbinden
- WordPress-Installation abschließen
Es ist ratsam, verschiedene WordPress-Versionen zu installieren, um die Rückwärtskompatibilität deines Themes zu testen. Das ist besonders wichtig, wenn du Themes nicht nur für dich selbst entwickelst.
Notwendige Tools Und Plugins
Neben der grundlegenden Entwicklungsumgebung gibt es einige Tools und Plugins, die dir das Leben deutlich erleichtern können. Ein guter Code-Editor ist Pflicht – Visual Studio Code, Sublime Text oder Atom sind beliebte Optionen. Diese Editoren bieten Funktionen wie Syntaxhervorhebung, Autovervollständigung und Debugging-Tools, die das Programmieren angenehmer machen. Außerdem gibt es einige nützliche WordPress-Plugins, die speziell für die Theme-Entwicklung entwickelt wurden. Plugins wie “Query Monitor” können dir wertvolle Informationen über die Leistung und die Ladezeiten deiner Website geben und den Code deines Themes oder Plugins prüfen. Diese Tools sind besonders hilfreich, um sicherzustellen, dass dein Theme effizient und benutzer:innenfreundlich ist. Debugging-Tools sind ebenfalls Gold wert, um Fehler schnell zu finden und zu beheben.
- Code-Editor installieren und konfigurieren
- Nützliche WordPress-Plugins installieren (z.B. Query Monitor, Debug Bar)
- Versionskontrollsystem (Git) einrichten
Debugging-Optionen Aktivieren
WordPress bietet einige Debugging-Optionen, die standardmäßig deaktiviert sind. Es ist ratsam, diese zu aktivieren, um Fehler und Warnungen während der Entwicklung anzuzeigen. Dazu musst du die wp-config.php-Datei bearbeiten und folgende Zeilen hinzufügen:
define( ‘WP_DEBUG’, true ); define( ‘WP_DEBUG_LOG’, true ); define( ‘WP_DEBUG_DISPLAY’, true );
WP_DEBUG aktiviert den Debug-Modus, WP_DEBUG_LOG speichert Fehlermeldungen in einer Log-Datei und WP_DEBUG_DISPLAY zeigt die Fehlermeldungen direkt im Browser an. Diese Optionen helfen dir, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Außerdem solltest du das WP_ENVIRONMENT_TYPE auf local setzen, um sicherzustellen, dass WordPress weiß, dass es sich um eine Entwicklungsumgebung handelt. Das verhindert, dass versehentlich E-Mails an echte Benutzer gesendet werden oder andere Aktionen ausgeführt werden, die in einer Live-Umgebung unerwünscht wären.
Die Dateistruktur Eines WordPress Themes
Wenn du ein eigenes WordPress Theme entwickeln möchtest, ist es super wichtig, die Dateistruktur zu verstehen. Es gibt ein paar Dateien, die einfach da sein müssen, damit WordPress überhaupt weiß, was es tun soll. Aber keine Sorge, es ist gar nicht so kompliziert, wie es am Anfang aussieht.
Wichtige Dateien Und Ordner
Jedes WordPress Theme wohnt in einem eigenen Ordner im /wp-content/themes-Verzeichnis. Dieser Ordner enthält alle Dateien, die dein Theme zum Leben erwecken. Die wichtigsten Dateien sind:
index.php: Das ist sozusagen das Herzstück deines Themes. Wenn WordPress keine spezifischere Template-Datei findet, greift es immer auf dieindex.phpzurück. Sie dient als Fallback für alle anderen Templates.style.css: Hier definierst du das Aussehen deines Themes. Diese Datei ist nicht nur für CSS-Styles zuständig, sondern enthält auch wichtige Metadaten über dein Theme, wie den Namen, den Autor und die Version.functions.php: In dieser Datei kannst du eigene Funktionen hinzufügen, Theme-Features aktivieren und WordPress sagen, was dein Theme alles kann. Sie ist optional, aber in fast jedem Theme zu finden.
Zusätzlich zu diesen grundlegenden Dateien gibt es noch weitere, die oft verwendet werden, um die Struktur des Themes zu verbessern:
header.php: Enthält den Kopfbereich deiner Website, inklusive Logo und Navigation.footer.php: Hier ist der Fußbereich deiner Website zu Hause.single.php: Wird verwendet, um einzelne Blogbeiträge darzustellen.page.php: Das Template für statische Seiten.
Die Rolle Von Stylesheets
Die style.css ist mehr als nur eine Sammlung von CSS-Regeln. Sie ist auch eine Art Ausweis für dein Theme. WordPress liest diese Datei, um Informationen über dein Theme zu erhalten. Du kannst natürlich auch weitere Stylesheets erstellen und einbinden, wenn du dein Theme modularer gestalten möchtest. Wichtig ist, dass du die style.css über die wp_enqueue_style()-Funktion in deiner functions.php lädst, damit WordPress alles richtig verarbeiten kann.
Templates Und Ihre Verwendung
WordPress benutzt ein Template-Hierarchie-System, um zu entscheiden, welche Template-Datei für die Darstellung einer bestimmten Seite verwendet werden soll. Das bedeutet, dass WordPress zuerst nach einer sehr spezifischen Template-Datei sucht (z.B. für eine bestimmte Kategorie oder einen bestimmten Beitrag). Wenn es diese nicht findet, sucht es nach allgemeineren Templates (z.B. category.php für alle Kategorien oder single.php für alle Beiträge). Wenn auch diese nicht existieren, greift WordPress schließlich auf die index.php zurück.
Stell dir vor, WordPress ist ein Detektiv, der nach der richtigen Vorlage sucht. Er folgt einer bestimmten Spur (der Template-Hierarchie), bis er die passende gefunden hat. Wenn er keine findet, nimmt er einfach die, die am ehesten passt (die index.php).
Das Verständnis dieser Hierarchie ist entscheidend, um zu verstehen, wie WordPress deine Seiten zusammensetzt und wie du die Darstellung anpassen kannst. Du kannst auch eigene Template-Teile erstellen und diese mit get_template_part() in deine Templates einbinden, um deinen Code übersichtlicher zu gestalten.
Das Erstellen Eines Einfache WordPress Themes
Okay, jetzt wird’s spannend! Wir wollen ein eigenes, einfaches WordPress Theme bauen. Keine Angst, es klingt komplizierter, als es ist. Wir gehen Schritt für Schritt vor, damit am Ende etwas Vorzeigbares dabei herauskommt. Es ist wie beim Kochen: Wenn man das Rezept hat, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Schritt-für-Schritt Anleitung
Zuerst brauchen wir einen Ordner für unser Theme. Der kommt in wp-content/themes. Nennen wir ihn einfach mal “mein-erstes-theme”.
Dann erstellen wir die wichtigsten Dateien:
index.php: Die Hauptdatei, die alles zusammenhält.style.css: Hier kommt das Aussehen rein.header.php: Für den Kopfbereich der Seite.footer.php: Für den Fußbereich.
In der style.css muss ganz oben ein bestimmter Kommentarblock stehen, damit WordPress das Theme überhaupt erkennt. So in etwa:
/* Theme Name: Mein Erstes Theme Author: Dein Name Description: Ein einfaches Theme zum Lernen. Version: 1.0 */
Das ist super wichtig, sonst findet WordPress dein Theme nicht!
In index.php kommt dann der Code, der die Seite zusammenbaut. Wir holen uns den Header, den Content und den Footer. Das sieht dann so aus:
<?php get_header(); ?>
<main>
<p>Hallo Welt!</p>
</main>
<?php get_footer(); ?>
In header.php kommt der HTML-Kopf und der Anfang des Bodys. Und in footer.php das Ende des Bodys und der HTML-Abschluss. Klingt logisch, oder? Denk daran, dass WordPress ein CMS ist, das Flexibilität bietet.
Wichtige Funktionen Implementieren
Jetzt wird es etwas technischer, aber keine Panik. Wir müssen WordPress sagen, wo es die Menüs und Widgets finden kann. Das machen wir in der functions.php (die wir auch noch erstellen müssen). Hier registrieren wir die Menüs:
Und so aktivieren wir Widgets:
__( 'Sidebar', 'mein-erstes-theme' ), 'id' => 'sidebar-1', 'before_widget' => '``', 'before_title' => '``', 'after_title' => '`
`', ) ); } add_action( 'widgets_init', 'mein_theme_widgets_init' ); ?>Das mag jetzt alles etwas kompliziert aussehen, aber keine Sorge. Es gibt viele Vorlagen und Beispiele im Internet, die man sich anschauen kann. Und mit der Zeit wird es immer einfacher.
Das Theme Anpassen
Jetzt kommt der spaßige Teil: Das Theme anpassen! Wir können Farben ändern, Schriftarten auswählen und das Layout gestalten. Alles in der style.css. CSS ist dein Freund! Hier ein paar Beispiele:
body { font-family: Arial, sans-serif; background-color: #f0f0f0; }
h1 { color: #333; }
Und wenn wir noch mehr wollen, können wir eigene Template-Dateien erstellen. Zum Beispiel single.php für einzelne Blog-Beiträge oder page.php für statische Seiten. Die Möglichkeiten sind endlos! Und denk daran, du kannst immer ein eigenes WordPress Theme erstellen.
Die Anpassbarkeit Von WordPress Themes
WordPress Themes sind nicht in Stein gemeißelt. Einer der größten Vorteile von WordPress ist die Flexibilität und die Möglichkeit, Themes anzupassen. Es gibt verschiedene Wege, ein Theme an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, ohne gleich den Code komplett neu schreiben zu müssen. Das ist besonders nützlich, wenn man ein Theme gefunden hat, das einem vom Grundsatz her gefällt, aber noch nicht perfekt ist. Die Anpassbarkeit von WordPress Themes ist ein Kernaspekt, der es ermöglicht, einzigartige und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Webseiten zu erstellen.
Verwendung Von Hooks
Hooks sind ein mächtiges Werkzeug in WordPress. Sie erlauben es, in den Ablauf von WordPress einzugreifen, ohne den Kerncode zu verändern. Das ist besonders wichtig, weil Änderungen am Kerncode bei einem Update verloren gehen würden. Hooks gibt es in zwei Varianten: Actions und Filter. Actions erlauben es, Code an bestimmten Stellen auszuführen, während Filter es ermöglichen, Daten zu verändern, bevor sie ausgegeben werden. Die Webdesign Heidelberg Agentur kann Ihnen hierbei helfen.
Hooks sind wie kleine Haken, an denen man eigenen Code befestigen kann. So kann man die Funktionalität eines Themes erweitern oder verändern, ohne das ursprüngliche Theme zu beschädigen.
Erstellen Von Child-Themes
Ein Child-Theme ist eine Art „Ableger“ eines bestehenden Themes. Es erbt alle Funktionen und das Design des Eltern-Themes, erlaubt aber, Änderungen vorzunehmen, ohne das Eltern-Theme selbst zu verändern. Das ist besonders wichtig, wenn das Eltern-Theme regelmäßig aktualisiert wird, da sonst alle eigenen Änderungen überschrieben würden. Um ein Child-Theme zu erstellen, benötigt man lediglich einen neuen Ordner im Theme-Verzeichnis und eine style.css-Datei, in der das Eltern-Theme angegeben wird.
- Erstellen eines neuen Ordners im
/wp-content/themes/Verzeichnis. - Erstellen einer
style.cssDatei mit den notwendigen Informationen über das Eltern-Theme. - Aktivieren des Child-Themes im WordPress Backend.
Anpassungen Ohne Kerncode
Es gibt viele Möglichkeiten, ein WordPress Theme anzupassen, ohne direkt in den Code einzugreifen. Viele Themes bieten bereits zahlreiche Optionen im Theme Customizer, mit denen man Farben, Schriftarten und Layout-Einstellungen verändern kann. Außerdem gibt es unzählige Plugins, die zusätzliche Funktionen hinzufügen oder das Aussehen der Seite verändern können. So kann man beispielsweise ein Plugin installieren, um eigene CSS-Regeln hinzuzufügen oder um das Layout der Startseite zu verändern. Die Hooks und Filter sind hier sehr hilfreich.
Best Practices Für Die Theme Entwicklung
Code-Qualität Sicherstellen
Sauberer und gut strukturierter Code ist das A und O. Es geht nicht nur darum, dass dein Theme funktioniert, sondern auch darum, dass es wartbar und erweiterbar ist. Achte auf eine klare Ordnerstruktur, sprechende Variablennamen und vermeide unnötige Redundanz. Kommentiere deinen Code ausreichend, damit du (und andere Entwickler) auch in ein paar Monaten noch verstehen, was du dir dabei gedacht hast. Nutze einen Code-Linter, um Fehler frühzeitig zu erkennen und einen einheitlichen Stil zu gewährleisten. Das Excel-Anwendung kann hierbei helfen, den Überblick zu behalten.
Performance Optimieren
Die Ladezeit deiner Website ist entscheidend für die Benutzererfahrung und dein Suchmaschinenranking. Hier sind ein paar Tipps:
- Optimiere deine Bilder: Verwende das richtige Format (JPG für Fotos, PNG für Grafiken) und komprimiere sie, bevor du sie hochlädst.
- Minimiere CSS und JavaScript: Entferne unnötige Leerzeichen und Kommentare, um die Dateigröße zu reduzieren.
- Nutze Caching: Aktiviere Browser-Caching und verwende ein Plugin für serverseitiges Caching.
- Vermeide unnötige HTTP-Requests: Fasse CSS- und JavaScript-Dateien zusammen und verwende CSS-Sprites für kleine Icons.
Eine schnelle Website ist nicht nur angenehmer für die Besucher, sondern wird auch von Google besser bewertet. Investiere Zeit in die Performance-Optimierung, es lohnt sich!
Sicherheitsaspekte Berücksichtigen
Sicherheit sollte bei der Theme-Entwicklung immer oberste Priorität haben. WordPress-Themes sind oft ein beliebtes Ziel für Hacker, daher ist es wichtig, Sicherheitslücken zu vermeiden. Hier sind einige wichtige Punkte:
- Validiere und saniere alle Eingaben: Egal, ob es sich um Benutzereingaben oder Daten aus der Datenbank handelt, stelle sicher, dass sie korrekt validiert und sanitisiert werden, um SQL-Injection und Cross-Site-Scripting (XSS) zu verhindern.
- Verwende sichere Funktionen: Nutze die WordPress-eigenen Funktionen für Datenbankabfragen und andere sicherheitsrelevante Operationen. Vermeide veraltete oder unsichere Funktionen.
- Halte dein Theme aktuell: Aktualisiere regelmäßig dein Theme und alle verwendeten Plugins, um Sicherheitslücken zu schließen. Regelmäßige Updates sind wichtig.
- Verwende Nonces: Schütze Formulare und AJAX-Anfragen mit Nonces, um Cross-Site-Request-Forgery (CSRF) zu verhindern.
Denke daran, dass Sicherheit ein fortlaufender Prozess ist. Bleibe auf dem Laufenden über neue Sicherheitsbedrohungen und passe dein Theme entsprechend an.
Ressourcen Und Weiterführende Informationen
Okay, du hast jetzt ein Theme gebaut, aber was kommt als Nächstes? Hier sind ein paar Anlaufstellen, die dir helfen können, dein Wissen zu vertiefen und Probleme zu lösen.
Nützliche Online-Kurse
Es gibt tonnenweise Online-Kurse, die sich mit WordPress-Theme-Entwicklung beschäftigen. Einige sind kostenlos, andere kosten etwas. Schau dir mal Plattformen wie Udemy, Coursera oder LinkedIn Learning an. Oftmals gibt es dort Kurse, die speziell auf WordPress zugeschnitten sind und dir helfen, deine Fähigkeiten zu verbessern. Ich hab mal einen Kurs auf Udemy gemacht, der echt gut war, um die Grundlagen von PHP zu verstehen, was super wichtig für WordPress ist.
Community Und Support-Foren
Die WordPress-Community ist riesig und hilfsbereit. Wenn du mal nicht weiterweißt, sind Foren wie das offizielle WordPress.org-Forum oder Stack Overflow Gold wert. Dort kannst du Fragen stellen und bekommst oft schnell Antworten von erfahrenen Entwicklern. Ich hab schon so oft von den Tipps anderer profitiert, echt super!
Dokumentation Und Tutorials
Die offizielle WordPress-Dokumentation (Codex) ist dein bester Freund. Dort findest du alles, was du über WordPress-Funktionen, Hooks und Filter wissen musst. Außerdem gibt es unzählige Tutorials und Blogartikel, die dir bei spezifischen Problemen helfen können.
Denk dran, niemand ist von Anfang an ein Experte. Es ist okay, Fehler zu machen und Fragen zu stellen. Wichtig ist, dass du dranbleibst und immer weiterlernst. Die WordPress-Welt ist riesig, aber mit den richtigen Ressourcen kannst du alles schaffen!
Fazit
Die Entwicklung eigener WordPress-Themes ist ein spannendes Abenteuer, das dir viele Möglichkeiten eröffnet. Du kannst kreativ sein und deine Ideen in die Tat umsetzen. Wenn du die Grundlagen verstehst und die richtigen Werkzeuge nutzt, wird es dir leichter fallen, deine Visionen zu verwirklichen. Es braucht Zeit und Übung, um die Fähigkeiten zu entwickeln, aber die Mühe lohnt sich. Du wirst nicht nur lernen, wie du deine eigene Website gestaltest, sondern auch wertvolle Kenntnisse erwerben, die dir in Zukunft nützlich sein werden. Denk daran, dass die WordPress-Community immer bereit ist zu helfen. Scheue dich nicht, Fragen zu stellen oder nach Unterstützung zu suchen. Also, leg los und viel Spaß beim Entwickeln deines eigenen Themes!
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein WordPress-Theme?
Ein WordPress-Theme ist eine Sammlung von Dateien, die das Aussehen und die Funktionen einer Website bestimmen. Es enthält Vorlagen und Stylesheets, die das Design und die Benutzererfahrung beeinflussen.
Welche Programmiersprachen sollte ich kennen?
Um ein WordPress-Theme zu entwickeln, sind Grundkenntnisse in HTML, CSS und PHP wichtig. HTML hilft dir, die Struktur zu erstellen, CSS sorgt für das Design und PHP wird für die Programmierung verwendet.
Wie kann ich meine Entwicklungsumgebung einrichten?
Du kannst eine lokale Entwicklungsumgebung mit einem Webserver wie XAMPP oder MAMP einrichten. Diese Programme bieten alles, was du brauchst, um WordPress lokal zu installieren und zu testen.
Was sind Hooks und Filter?
Hooks sind spezielle Punkte im WordPress-Code, an denen du eigene Funktionen hinzufügen kannst. Filter erlauben es dir, bestehende Daten zu ändern, bevor sie angezeigt werden.
Wie kann ich mein Theme anpassen?
Du kannst dein Theme anpassen, indem du CSS für das Design änderst oder PHP-Funktionen hinzufügst. Außerdem kannst du Child-Themes verwenden, um Anpassungen vorzunehmen, ohne das Haupt-Theme zu verändern.
Gibt es Ressourcen, die mir beim Lernen helfen können?
Ja, es gibt viele Online-Kurse, Tutorials und Foren, die dir helfen können, mehr über die Entwicklung von WordPress-Themes zu lernen. Websites wie WordPress.org und Udemy bieten nützliche Informationen.
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